Weniger Plastik im Alltag

Plastik verschmutz unsere Umwelt und unsere Meere.

Ganz egal, ob wir uns am Meer, in der Stadt oder in ländlichen Regionen befinden. Wir finden überall Plastikmüll. Dieser Plastikmüll ist für die Umwelt und seine Lebewesen in der Summe eine Katastrophe. 

Der Plastikmüll ist überall in der Umwelt, bleibt bestehen und wird jährlich um etwa 32 Millionen Tonnen ergänzt. 

Laut den Studien des Naturschutzbundes verenden jedes Jahr bis zu 100.000 Meeressäuger und eine Million Meeresvögel an dem Plastikmüll, den wir unserer Umwelt überlassen. Auch Meeresschildkröten und Fische sind davon betroffen. Die Tiere verhungern elendig, weil ihre Mägen mit Plastik gefüllt sind und sie dadurch keinen Hunger mehr verspüren.

 

Was viele nicht wissen auch in Peelings, Waschmitteln und verschiedensten Kosmetika wird Mikroplastik oder sogar noch kleinere Nanopartikel verwendet. Diese winzigen Plastikkügelchen verschmutzen das Wasser und sind kaum abbaubar. Wenn du rausfinden möchtest, ob dein Duschgel auch mit Mikroplastik aufgefüllt wurde, schau mal hier.

 

Ich gebe es zu. Ich schaffe es (noch) nicht ganz und überall auf Plastik zu verzichten, ich gehe jedoch seit längerem viel bewusster mit dem Thema um und versuche so gut es geht, auf Plastik in meinem Alltag zu verzichten.

 

Als Alternative für Plastikröhrli /-strohhalme haben wir diese schöne Variante aus Glas von Halm entdeckt.

Auf die Plastiksäcke beim Einkaufen verzichte ich schon lange. Ich nehme meinen Korb und Stofftaschen mit. Für Obst und Gemüse gibt es wiederverwendbare Säcklein zum Beispiel von BiOeko.

In der Küche habe ich die Plastikbürste, den Schwamm und die Mikrofaserputzlappen durch eine Edelstahlbürste mit auswechselbaren Bürstenköpfen, einen selbstgehäkelten Schwamm aus Paketschnur und durch Putzlumpen aus Bio Baumwolle ersetzt. Nach letzteren habe ich lange vergeblich gesucht. Ich benutze nun die Bio Baumwolltücher, welche in Österreich produziert werden und von RINGANA, für den Versand, rundum die zerbrechlichen Artikel gewickelt werden.

Zum Aufbewahren von Resten im Kühlschrank benutze ich meisten kleine Schalen und decke sie mit einem Teller, mit einer Haube von Bioeko oder mit Bienenwachstüchern ab.

 

Im Badezimmer benutzen wir nur noch Seife am Stück und keine Flüssigseife mehr.

Holz- oder Bambuszahnbürsten habe ich bereits verschiedene getestet. Viele haben sehr harte Borsten, die meine Zähne nicht mögen. Am besten finde ich bis jetzt die Zahnbürste von Chez Mamie. Dort findet man auch naturreine Zahnseide in einer Glasverpackung oder den Oriculi als Ersatz von Wattestäbchen.